1. Professor Rudolf Gelbard Symposium 2022 - Demokratie und Rechtsstaatlichkeit! Ein Kampf, der Nie zu Ende geht!

Zur Erinnerung an diese große Persönlichkeit der österreichischen Erinnerungskultur, dem großen Aufklärer und Humanisten, der in seinem Leben so furchtbares erleben musste. Professor Rudolf Gelbard, der KZ und NS-Terror überlebt hat, war stets ein Mahner, der immer das Verbindende in den Mittelpunkt gestellt hat. Rudi hat sich zeitlebens für die Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus, aber auch des Stalinismus eingesetzt. Dabei hat er nie die aktuellen Bezüge, den Ausblick und den Kampf gegen jede Form des Antisemitismus außer Acht gelassen und sich in seiner so beeindruckenden menschlichen Art gegen alle Formen des Rassismus, gegen autoritäre Tendenzen und für Demokratie engagiert.

Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig begrüßte die Gäste und würdigte die bleibende Bedeutung von Professor Rudolf Gelbards Engagement für Demokratie und Menschenwürde.

Gemeinsam mit der ORF-Moderatorin Patricia Pawlicki sprachen:

  • Dr. Gerald Netzl, Vorsitzender der sozialdemokratischen Freiheitskämpfer
  • Primaria Dr.in Elisabeth Pittermann, Stadträtin a.D. und ehem. Abg.z.NR
  • Abg. z. NR Eva-Maria Holzleitner, Bundesfrauenvorsitzende der SPÖ
  • Mag.a Hannah Lessing, Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich
  • Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde
  • Erika Freeman, eine der bedeutendsten zeitgenössischen Psychoanalytikerinnen der USA, in Wien geboren.

 

Dank an Mag. Boris Eder und dem Pianisten Felix Lemke für die großartigen musikalischen Beitrage von Herman Leopoldi, der selbst in zwei Konzentrationslagern inhaftiert war.

Dank an den Direktor der Wiener Bildungsakademie und SPÖ-Landesbildungsgeschäftsführer Landtagsabgeordneten Mag. Marcus Schober, dem SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan und dem Technik-Verantwortlichen Bernd Herger, BSc sowie deren gesamtes Wiener Bildungs-Team.

Fotos: Markus Sibrawa, SPÖ-Bildung, Wien 2022